Das Online-Magazin travelonboards.de bei uns im Interview – Alles, was du über Brettsportarten wissen solltest

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travelonboards
Stefan Heinrich, der Gründer von travelonboards.de, bei seinem Lieblingssport

Stellen Sie sich und TRAVELONBOARDS.DE doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Blogzine travelonboards.de, richtet sich an Brettsportler – vor allem geht es ums Wellenreiten und Kitesurfen und darum, diese Leidenschaften mit dem Reisen in fremde Länder und dem Entdecken neuer Kulturen zu verbinden. Vom Reisebericht über den Surfspotguide bis hin zu Artikeln über nachhaltige Surftrips finden Leser hier Tipps, Informationen und Unterhaltsames aus der Welt der Brettsportarten – egal ob Anfänger oder Profi.

 

Wie ist die Idee zu TRAVELONBOARDS.DE entstanden?

Da ich seit 25 Jahren surfe und reise fragten mich Freunde, Verwandte und Bekannte immer wieder nach Tipps für ihren nächsten Surf- oder Fernreisetrip und ich habe ihnen immer seitenweise Tipps und Informationen zu den jeweiligen Ländern und Surfspots geliefert. Vor vier Jahren habe ich mir dann überlegt, dass ich es mir einfacher machen kann und die Infos einfach online stelle, damit jeder darauf Zugriff hat. Dazu habe ich eine Auswahl aus den tausenden von Fotos gepackt, die bis dahin auf irgendwelchen Festplatten verstaubt sind – das war der Startschuss zu travelonboards.de.

travelonboards Gründer

Das Projekt hat dann eine Eigendynamik entwickelt, die ich so gar nicht erwartet hatte – die Leserzahlen stiegen und die Resonanz on- und offline war unglaublich. Heute ist travelonboards.de im deutschsprachigen Raum eine der am meisten gelesenen Seiten im Bereich Wellenreiten und Kitesurfen. 

 

Wie ist TRAVELONBOARDS.DE aufgebaut?

Ich habe die Seite in unterschiedliche Themenbereiche unterteilt: Surfguides für die einzelnen Ländern, Tipps zur Technik, Inspiration zum Surf-Fitnesstraining, Interviews und Geschichten zum Surf-Lifestyle. Egal, ob ein Leser handfeste Tipps zu einer Surfdestination sucht oder einfach nur Neues aus der Welt des Wellenreiten erfahren möchte – bei travelonboards wird (fast) jeder fündig. Außerdem gibt es ja noch meine Social Media-Kanäle, auf denen ich aktuelle Geschehnisse zum Beispiel zu Veranstaltungen poste, ein Gewinnspiel veranstalte oder auch lustige oder kuriose Geschichten poste. Und wer dann noch Fragen hat, kann mir gerne eine Email schreiben! 

 

Wie genau funktioniert Ihr Surfguide?

Meine Surfguides, die man online lesen oder sich downloaden kann, geben alles Wissenswerte zu einer Surfregion an die Hand. Wer zum Beispiel nach Marokko zum Surfen möchte und sich nicht sicher ist über die beste Zeit für Wellen, welche Surfspots sich für verschiedene Surflevel eignen oder auf was man im Land achten sollte, der kann sich vor der Reise meinen Surfguide Marokko durchlesen und ist anschließend gut für den Surftrip nach Nordafrika gerüstet.

travelonboards Surfblog

Nach einem ersten Überblick über die jeweiligen Bedingungen zum Surfen gibt es detaillierte Surfspotbeschreibungen, Empfehlungen für Surfschulen und Unterkünften und den ein oder anderen Geheimtipp. Was natürlich nicht verraten wird, sind die geheimen Surfspots – ich möchte es mir ja nicht mit den einheimischen Surfern verscherzen!

 

Und was hat es mit Ihrem Surftraining auf sich?

Surfen ist wie Fahrradfahren, einmal gelernt hat man es immer drauf. Allerdings braucht es nach einer längeren Surfpause enorm lange, bis man wieder fit für das Paddeln und den eigentlichen Ritt auf der Welle ist. Um besser vorbereitet auf den nächsten Surftrip zu starten und vor allem nicht erst eine Woche zu benötigen, um wieder fit zu sein gibt es auf meiner Seite verschiedene Anleitungen zum Surffitnesstraining – ein paar davon sind in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Deutschen Sporthochschule in Köln entstanden. Wer also nicht mit Gummiarmen in den kommenden Surfurlaub fahren will, der sollte unbedingt mal bei travelonboards.de vorbeischauen.

 

Wie ist das Feedback der Leser?

Sehr gut – und ich freue mich mich wirklich über alle Zuschriften, die ich bekomme! Viele Bedanken sich vor allem für die Inspiration, die sie auf meiner Seite für den nächsten Surftrip gefunden haben. Erst kürzlich hat mir eine Frau geschrieben und sich bedankt, dass ihr Sohn durch meine Seite endlich den Mut gefunden hat, seinen Traum zu verwirklichen und in ein Surfcamp zum Surfen lernen zu fahren.

travelonboards kitesurfen

Natürlich freue ich mich, wenn viele Leser auf meiner Seite surfen, es sind aber vor allem die persönlichen Nachrichten, die der „Lohn“ für die vielen Stunden Arbeit sind, die ich vor dem Rechner und an meiner Webseite sitze. Und dann gibt es natürlich diejenigen, die mir vorwerfen, ich würde die Seele des Surfen verkaufen und geheime Surfspots verraten – ich teile lediglich meine Leidenschaft für die schönste Sportart der Welt und wenn ich eine Sache behaupten kann, dann dass ich noch nie einen geheimen Surfspot verraten habe!

 

Sie haben über 50 Länder bereist. Welches eignet sich am besten für einen Surfurlaub?

Die Frage kann ich nicht pauschal beantworten – das kommt einfach darauf an, welche Vorlieben man hat und was man von einem Surfurlaub erwartet: Die einen wollen ein wenig Surfen und viel Party machen – Bali, Südfrankreich, Kanaren – die anderen wollen viel Surfen und sonst ihre Ruhe: Sri Lanka, Nordspanien, Afrika. Auch kommt es auf die Jahreszeit an: Viele Orte, an denen der klassische Tourismus im Sommer stattfindet, wird erst im Winter für Surfer interessant, da dann die Wellen besser und konstanter brechen. Ich selber habe natürlich meine Favoriten: Indonesien, Portugal, Marokko. 

 

Was ist einfacher zu lernen? Surfen oder Kitesurfen?

Die kurze Antwort lautet: Kitesurfen. Die lange: Bei beiden Sportarten ist Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und ein Mindestmaß an sportlichem Können gefragt – technisch anspruchsvoller ist aber sicher das Wellenreiten. Man hat es mit einem sich bewegenden Objekt zu tun, bis es überhaupt zum ersten Ritt auf dem Board kommt muss man viel Wasser schlucken und Muskelkater ertragen und der Fakt, dass man den Elementen direkt ausgeliefert ist darf man vor allem bei Anfängern nicht unterschätzen. Ich reite seit 25 Jahren Wellen und lerne noch immer bei jeder Surfsession dazu oder werde hin und wieder schmerzhaft daran erinnert, dass der Ozean definitiv der Stärkere von uns beiden ist. 

 

Wie wird es weiter gehen mit TRAVELONBOARDS.DE? Haben Sie Projekte für die Zukunft geplant?

Definitiv! Das ist das Schöne an einem Onlinemagazin wie travelonboards.de. – als Praktikant, Chefredakteur, Reporter, Fotograf und Layouter in Personalunion kann ich ganz alleine entscheiden, wohin die Reise geht. Vergangenes Jahr habe ich mein Herzensprojekt abgeschlossen und das Buch „111 Gründe Surfen zu gehen“ veröffentlicht – das war eine tolle, aber auf kräftezehrende Erfahrung.

travelonboards Buch

Diesen Winter habe ich etwas weniger gemacht und viel Zeit beim Surfen verbracht, starte jetzt wieder voll durch und werde bald einen Surfcampguide mit vielen persönlichen Erfahrungen, Tipps und Empfehlungen zu Unterkünften für reisende Surfer veröffentlichen. 

 

Zum Abschluss: Welche Surftipps würden Sie Anfängern mit auf den Weg geben?

Augen zu und durch! Wer zu viel über Muskelkater, Haie oder Sonnenbrand nachdenkt, der wird es schwer haben, die Faszination des Surfen zu entdecken. Der Weg bis zum ersten Wellenritt ist lang und manchmal schmerzhaft, wer aber zum ersten Mal stehend auf dem Board den Wellenkamm entlang gesaust ist, der wird merken: Jede Minute bis dahin hat sich gelohnt!

 

 

Wir bedanken uns bei Stefan Heinrich für das Interview. Aussagen des Autors und Interviewpartners können von der Meinung der Redaktion abweichen.

 

Liebst du Surfen oder andere Brettsportarten und wenn ja, wo übst du diese am liebsten aus?
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Quellenangabe über den Autor:

Stefan Heinrich ist begeisterter Surfer, Journalist und liebt das Reisen in ferne Länder. Seine Reiseberichte, Surftrips und alles Wissenswerte über Brettsportarten hält er in seinem Blogzine travelonboards.de fest und macht sie einem breiten Publikum zugänglich.

www.travelonboards.de

 

Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

© Autor: Stefan Heinrich
© Artikelbilder: Stefan Heinrich

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