Das optimale Schlafklima – Wie Du im Schlafzimmer das Raumklima verbessern kannst

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optimales Schlaf Raum Klima

Schlafen ist wichtig für Körper und Geist. Es ist die Zeit, in der sich der Organismus erholt und regeneriert. In dieser Ruhephase tanken wir Energie für den neuen Tag. Doch leider schlafen viele Menschen schlecht. Sie können nicht ein- oder durchschlafen. Der mangelhafte Schlaf schlägt sich auf die Gesundheit und die Psyche wieder. Zwar können hinter den Schlafproblemen ernsthafte Erkrankungen stecken, aber das muss nicht sein. Oft begründen sie sich im Schlaf- bzw. Raumklima. Was das ist und wie Du es verbessern kannst, zeigen wir Dir hier. 

 

Was ist das Schlafklima?

Unter dem Begriff Schlafklima werden alle Faktoren zusammengefasst, die im direkten Zusammenhang mit der Schlafumgebung stehen. Ein gesunder Schlaf wird von ihnen direkt beeinflusst. Hierzu zählen die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit im Raum. Auch das Bettklima ist wichtig, zu dem die Matratze, die Bettdecke und die Bettwäsche gehören. Sie müssen zum individuellen Empfinden und der Jahreszeit passen. Weisst du, ob Du ein gesundes Raumklima hast? Lies hier nach und korrigiere dein Raumklima bei Bedarf. Ein gesunder Schlaf kann sich so besser einstellen.

 

Was macht eine optimale Bettdecke, Matratze, Kissen und Bettwäsche aus?

Bettdecke:

Während Du schläfst, sinkt deine Körpertemperatur. Die Bettdecke soll daher den Wärmeverlust ausgleichen, aber kein Schwitzen provozieren. Gleichzeitig soll überschüssige Feuchtigkeit aus dem Bett hinausgeleitet werden. Decken aus Naturmaterialien, wie eine Baumwoll Bettdecke, sind empfehlenswert, da sie temperaturausgleichend sind.

Bettdecke Schlafklima

Im Handel sind spezielle Modelle für ein optimales Bettklima im Sommer sowie im Winter erhältlich. So gibt es beispielsweise eine dickere Baumwoll Bettdecke für den Winter und eine dünnere Baumwoll Bettdecken für den Sommer.

 

Matratze:

Die Liegeeigenschaften und der individuelle Körper bestimmen, welche Matratze für den Einzelnen ideal ist. Abgesehen von dem Liegekomfort soll der Matratzenkern den Luft- und Feuchtigkeitsaustausch optimieren. Das verhindert die Schimmelbildung und einen Milbenbefall. Zu einem trockenen Schlafklima trägt zudem ein Bezug aus natürlichen Materialien bei, der zugleich die Matratze schützt. Ihr schlaft zu zweit im Bett? Dann müsst ihr euch nicht auf einen Matratzentyp einigen. Es gibt Matratzen, die auf unterschiedlichste Bedürfnisse eingehen.

 

Bettwäsche:

Ein gesundes Raumklima förderst Du mit der Wahl der richtigen Bettwäsche. Eine Sommerbettdecke beziehst Du am besten mit einem leichten Stoff wie Perkal oder Linon. Auch Seersucker ist für eine Sommerbettdecke hervorragend geeignet. In der kalten Jahreszeit brauchst du eine Bettwäsche für einen gesunden Schlaf, die wärmt. Am besten suchst Du dir eine Bettwäsche aus einem aufgerauten Baumwollstoff wie Biber oder Flanell. 

 

Wie hoch sollte die optimale Raumtemperatur für ein gesundes Raumklima im Schlafzimmer sein?

Um das Raumklima zu verbessern, ist auf die richtige Raumtemperatur zu achten. Grundsätzlich fördern kühlere Temperaturen einen gesunden Schlaf. Bei ihnen wird das Gehirn besser durchblutet. Es muss für die Kompensation des Temperaturausgleichs mehr arbeiten. Experten raten zu einer Temperatur zwischen 15° bis 18° Grad Celsius, um das Raumklima zu verbessern. 

Raumtemperatur Schlafzimmer

Zu kalt darf es allerdings auch nicht sein, da dies Muskelverspannungen hervorrufen kann. Ist es zu warm, provoziert dies ein starkes Schwitzen. Darüber hinaus trocknet die Heizungsluft die Schleimhäute aus, was zu Halsschmerzen und Hustenreiz führen kann. Zugluft ist ebenfalls zu meiden. Jahreszeitliche Temperaturunterschiede gleichen Sie am besten mit einer dicken Baumwoll Bettdecke oder einer Sommerbettdecke aus.

 

Welche Luftfeuchtigkeit sollte im Schlafzimmer für ein gutes Raumklima herrschen?

Ein optimales Raumklima weist eine Luftfeuchtigkeit von 50 und 60 % auf. Wie bereits erwähnt, belastet eine zu trockene Luft unter 40 % die Schleimhäute. Bakterien und Viren können besser in den Organismus eindringen und so Krankheiten der Atmungsorgane hervorrufen. Liegt die Luftfeuchtigkeit über 55 %, kann dies ebenfalls die Gesundheit beeinträchtigen. Warum? Sie bietet die perfekte Lebensbedingung für Hausstaubmilben und Pilze. Für ein optimales Raumklima kannst Du ein Hygrometer einsetzen. Auf diese Weise kannst Du rasch eingreifen, wenn die Luftfeuchtigkeit im Raum stark ansteigt oder erheblich sinkt.

 

 

Hast du weitere Tipps für ein perfektes Schlafklima?
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Quellen: 

ÖKO Planet: Schlafklima – was ist das?, https://www.oeko-planet.com/magazin/gesundes-schlafklima, (Abruf 03.05.2021)

SNOOZE PROJECT: DAS PERFEKTE SCHLAFKLIMA, https://www.snoozeproject.de/perfektes-schlafklima/, (Abruf 03.05.2021)

Neurologen und Psychiater im Netz: Ursachen von Schlafstörungen, www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/stoerungen-erkrankungen/schlafstoerungen/ursachen/, (Abruf 03.05.2021)

 

Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

© Titelbild: unsplash.com / Damir Spanic
© Artikelbilder: unsplash.com / DANNY G, Spacejoy

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