Gesunde Ernährung heute – Iss was?

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Jeder kennt das Mantra einer “gesunden und ausgewogenen Ernährung”. Und die meisten wissen, was das bedeutet: Abwechslungsreiche Kost, überwiegend pflanzlich und gering verarbeitet, dabei Zucker, Salz, gesättigte Fette und Alkohol nur maßvoll verzehren. Dennoch steigt die Anzahl ernährungsabhängiger Krankheiten immer weiter an. Das politische Projekt “durch Ernährungsinformationen in Eigenverantwortung gesund ernähren” scheint gescheitert. Die Gründe liegen nicht allein beim Verbraucher.

 

Was brauchen wir?

Der menschliche Körper ist erstaunlich leistungsfähig. Ununterbrochen laufen unzählige biochemische Reaktionen ab, die letztendlich u.a. dafür sorgen, dass wir “gesund und munter” sind. Für diese Stoffwechselleistungen müssen wir uns mit Energie und Nährstoffen versorgen. Fehlt etwas, sind wir nicht mehr so munter und auf längere Sicht auch nicht mehr so gesund. Bei den Nährstoffen sollten wir insbesondere auf die essentiellen achten, also diejenigen, die unser Körper nicht oder nur unzureichend selbst produzieren kann. Dazu zählen neben den Vitaminen und Mineralstoffen einige Aminosäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Das sind die Nährstoffgruppen, die wir bewusst in ausreichender Menge zu uns nehmen sollten. Zucker bzw. Kohlenhydrate sind nicht essentiell, zum Überleben also nicht zwingend notwendig. Sie stellen aber erstklassige Energielieferanten dar. Auf der anderen Seite kann ein Überfluss an Zucker das Risiko für Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Letztere führen mittlerweile die Statistik der Todesursachen in den Industrienationen an. Auch hohe Mengen an Salz, gesättigten Fettsäuren und Alkohol können das Risiko erhöhen. Hier ist also maßvoller Konsum angeraten.

 

Vitamine und Mineralstoffe – kein Mangel, aber auch nicht genug

Dass Gemüse und Obst die Basis für eine gesunde Ernährung darstellen, ist allgemein bekannt. Da jeder gern gesund sein möchte, könnte man vermuten, dass der Obst- und Gemüseverzehr entsprechend hoch ist. Leider ist das nicht der Fall. Laut Nationaler Verzehrstudie II unterschreiten ganze 87 % der Befragten die tägliche Empfehlung für den Gemüseverzehr von 400 g. 59 % erreichten nicht den empfohlenen Obstverzehr von 250 g täglich.

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Da ein Großteil der Vitamine und Mineralstoffe in Obst und Gemüse stecken, kann man hier also schlussfolgern, dass viele nicht ausreichend versorgt sind. Dieser Fakt wird nochmals dramatischer, wenn man nachrechnet: Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Verzehrsmengen (400 g Gemüse und 250 g Obst) reichen nicht aus, um den von der EU empfohlenen Vitamin- und Mineralstoffbedarf zu decken. Orientiert an Fachliteraturwerten bräuchte man dafür schon eine Menge von insgesamt ca. 1,5 kg.

 

 

Sind die Vitamin- und Mineralstoffgehalte in frischem Obst und Gemüse heute geringer als früher?

Diese Frage ist stark umstritten. Schließlich ist ein belastbarer Vergleich schwierig: schon allein bei verschiedenen Apfelsorten schwanken die Nährstoffgehalte deutlich. Dennoch gibt es immer wieder Ergebnisse wie diese: in einer Untersuchung wurden Supermarkt-Lebensmittel von 1985 und 2002 verglichen. Die Unterschiede waren teils alarmierend: bei Äpfeln 60 % weniger Vitamin C, bei Bananen sogar 95 % weniger Vitamin B6. Woran liegt das? Die Vermutung vieler, unsere Böden seien heute nährstoffärmer, ist mittlerweile widerlegt. richtige gesunde Ernaehrung abnehmenIn diesem Fall liegt es vielmehr an der Lagerung. Da wir immer mehr Supermärkte haben, welche einen permanent gefüllten Obst- und Gemüsebereich anbieten, werden die Lebensmittel entsprechend länger gelagert. Das wirkt sich besonders bei exotischen, weit gereisten Sorten aus. Das Kritische dabei: die Lagerung erfolgt unter Schutzatmosphäre, sodass außen kein Verderb stattfindet. Die Früchte sehen äußerlich entsprechend frisch aus. Aber: im Inneren laufen während der gesamten Lagerung Abbauprozesse ab. Man muss sich das so vorstellen: Sobald man einen Apfel pflückt, beginnt der Verfallsprozess. Das betrifft natürlich auch den Abbau von Vitaminen.

Am besten ist es also, Obst und Gemüse so erntenah wie möglich zu verzehren. Eigenanbau oder Bezug von regionalen Märkten sind aus Nährstoffsicht immer zu bevorzugen. Alternativ können die Früchte auch direkt nach der Ernte schonend getrocknet und pulverisiert werden. Durch den Entzug von Wasser fehlt den Abbaureaktionen das Transportmedium – die Nährstoffe bleiben erhalten.

 

Essen ist ein Trieb

Der vermeintlich niedrigere Nährstoffgehalt frischer Lebensmittel ist jedoch nicht das Problem. Es sind die verarbeiteten Lebensmittel, welche eine vollwertige Versorgung erschweren. Durch verschiedene technologische Prozesse werden Geschmack, Textur und Haltbarkeit der Lebensmittel verbessert, allerdings werden dabei empfindliche Vitamine, wie z.B. Folsäure, zerstört. Parallel wird der Gehalt an Zucker, Salz und Fett erhöht. Wir bevorzugen diese Geschmackseindrücke, da energie- und elektrolytreiche Lebensmittel uns im Laufe der Evolution das Überleben garantierten. Unser Gehirn wurde aber nie auf eine Überflusssituation programmiert, so dass wir keine natürliche Grenze für den Verzehr von zucker-, fett- und salzreichen Speisen haben. Essen ist ein Trieb.

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Das nutzen die Lebensmittelproduzenten und entwickeln Lebensmittel, die uns schmecken, aber kaum ernähren. Dem einzelnen Verbraucher kann da kaum ein Vorwurf gemacht werden. Bei dem Überangebot an ungesunden Lebensmitteln ist es schwer, seinem Verlangen zu widerstehen. Der aktuell politisch durchgeführte Weg, die Verbraucher über Ernährung zu informieren, ist richtig, kann aber nicht alleine zum Ziel führen. Parallel muss auch die Lebensmittelindustrie in die Pflicht genommen werden, den Gesundheitsaspekt bei ihren Produkten zu beachten.

 

Nahrungsergänzungsmittel sind meist überflüssig

Überspitzt könnte man sagen: die Industrie nimmt es, die Industrie gibt es. Natürlich beides gegen Zahlung. Der Unterversorgung an Vitaminen und Mineralstoffen kann und soll mittels isolierten Präparaten entgegengewirkt werden. Dabei ist das meist nicht zielführend. Ein Beispiel: Vitamin C. Das Vitamin mit dem besten Marketing. Es ist richtig, dass Vitamin C zahlreiche wichtige Funktionen im Körper hat, u.a. für das Immunsystem. Es besteht hierzulande aber keine Unterversorgung, denn Vitamin C ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten und wird in der Regel ausreichend aufgenommen. Viele schwören auf die Einnahme von Vitamin C zur Verbesserung des Immunsystems. Dabei hängt dessen Leistungsfähigkeit auch von zahlreichen anderen Nährstoffen ab. Wer oft krank ist, dem mangelt es möglicherweise an Vitamin D, Selen oder Zink. Ohne einen ärztlichen Befund macht eine Nahrungsergänzung hier keinen Sinn. Unser Körper benötigt alle Nährstoffe, um voll funktionsfähig zu sein. Diese können wir aus natürlichen Lebensmitteln beziehen. Isolierte Nahrungsergänzungsmittel haben nur bei zielgerichteter Anwendung nach klarer Diagnose einer Unterversorgung ihre Berechtigung.

 

Wie sich jeder selbst gesund ernähren kann

Die hohe Anzahl ernährungsabhängiger Krankheiten zeigt uns, dass wir dem Thema Ernährung wieder mehr Aufmerksamkeit widmen sollten. Dabei sollte man nicht Zuflucht in einfachen Ernährungstrends suchen, sondern ein Gefühl dafür bekommen, welche Lebensmittel einem gut tun und welche nicht. Grundlage ist die Versorgung mit ausreichend Proteinen und ungesättigten Fetten. Der verbleibende Energiebedarf kann dann durch Kohlenhydrate gedeckt werden. Man sollte pflanzliche Lebensmittel bevorzugen, da sie neben den Makronährstoffen auch wertvolle Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe liefern. Das bedeutet nicht, dass man, wenn man das nicht möchte, gänzlich auf tierische Produkte verzichten muss. Es sollte aber jedem bewusst sein, dass Fleisch und insbesondere verarbeitete Fleischprodukte in großen Mengen nachteilig für Gesundheit und Umwelt sind. Man sollte ab und an seinen Appetit hinterfragen und sich nicht zu sehr von emotionalen Entscheidungen beim Einkauf leiten lassen. Genuss ist wichtig und gut für uns, sollte aber nicht das einzige Kriterium bei der Lebensmittelwahl sein.

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Wir bedanken uns bei 8Venture für den Gastartikel. Aussagen des Autors können von der Meinung der Redaktion abweichen.

 

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© Autor: Oliver Klemm
© Artikelbild: Eckerle Media GmbH
© Fotos: unsplash.com / Gardie Design & Social Media Marketing, Jessica To’oto’o; pixabay.com / Oleg Magni
© Produktabbildung: 8Venture GmbH & Co. KG

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