Dein Haustier beim Tierarzt: Worauf Du achten solltest

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dein Haustier beim Tierarzt

Wenn Du ein Haustier zu Dir in die Familie holst, übernimmst Du auch eine große Verantwortung. Du musst Deinen tierischen Freund nicht nur füttern und pflegen, sondern auch regelmäßig beim Tierarzt vorstellen. Natürlich will jeder Haustierbesitzer möglichst selten zum Veterinärmediziner, schließlich sind diese Besuche immer mit Stress für Mensch und Tier verbunden. Trotzdem ist der Gang zum Tierarzt unerlässlich – und zwar nicht nur im Krankheitsfall, sondern auch zur Vorsorge. Lies in diesem Blogbeitrag, welche Vorsorgemaßnahmen sinnvoll sind, welche Vorteile ein Hausbesuch hat und worauf Du bei Tierarztbesuchen achten solltest.

 

Welche Vorsorgemaßnahmen sind sinnvoll?

Regelmäßige Check-ups beim Tierarzt gehören für jeden Haustierhalter dazu. Mindestens einmal jährlich sollten Tiere in der Tierarztpraxis vorgestellt werden. Bei diesen Terminen werden die tierischen Familienmitglieder gründlich untersucht: Der Arzt schaut sich Zähne, Ohren und Fell genau an und tastet die Tiere ab. Er bestimmt das Gewicht, misst die Körpertemperatur und überprüft den Ernährungszustand. Außerdem kontrolliert er die Schleimhäute, die Krallen und die Augen. Herz und Lunge werden abgehört. Gegebenenfalls werden routinemäßig Behandlungen gegen Würmer, Flöhe und Zecken durchgeführt.

mobile Tierarztpraxis

Bei solchen Terminen solltest Du immer auch den Impfausweis dabei haben. Dein Tierarzt wird ihn prüfen und mit Dir über Schutzimpfungen sprechen, die eventuell aufgefrischt oder nachgeholt werden müssen. Hunde und Katzen werden normalerweise im Alter von acht Wochen grundimmunisiert. Die Anzahl und die Art der Impfungen hängen von der Art Deines Haustieres ab. Hunde werden gegen Hepatitis, Staupe, Leptospirose, Parvovirose und eventuell gegen Zwingerhusten geimpft. Katzen erhalten Impfungen gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche. Auch Tollwutimpfungen sind gegebenenfalls notwendig. Falls Du Dein Tier kastrieren und/oder chippen lassen möchtest, solltest Du das ebenfalls bei einer Routineuntersuchung ansprechen. Dann kannst Du gleich einen Folgetermin vereinbaren.

 

Hausbesuche vom Tierarzt: viele Vorteile für sensible Tiere

Für jedes Tier bedeutet ein Tierarztbesuch viel Stress: Die fremden Gerüche, die ungewohnte Umgebung, die vielen Menschen und die anderen Tiere – all das sind Faktoren, die dazu führen, dass die Behandlung bei manchen Tieren kaum möglich ist. Einige Katzen oder Hunde kommen nicht aus ihrer Transportbox oder neigen aus Angst dazu, um sich zu beißen oder zu kratzen. Andere Tiere verweigern nach einem Tierarztbesuch stundenlang das Futter. In solchen Fällen kannst Du einen Hausbesuch durch eine mobile Tierarztpraxis in Erwägung ziehen. Dann kann der Tierarzt Deinen tierischen Freund in der gewohnten Umgebung behandeln. Zum Glück lassen sich viele tierärztliche Untersuchungen und Behandlungen auch bei einem Hausbesuch durch den Tierarzt erledigen. Dazu gehören:

  • allgemeine Untersuchungen
  • Zahnpflege
  • Verbandswechsel
  • Chippen
  • Impfungen
  • Krallen schneiden
  • Versorgung kleinerer Verletzungen
  • Prophylaxe gegen Zecken, Flöhe oder Würmer

In der vertrauten Umgebung sind gerade sensible Tiere entspannter. Sie lassen die Untersuchungen und Behandlungen besser über sich ergehen, was letztlich auch den Therapieerfolg erhöht. Ein Tier, welches bei der Untersuchung kooperiert, kann in der Regel gründlicher untersucht und besser behandelt werden. Auch Du profitierst natürlich von einem Hausbesuch durch Deinen Tierarzt. Du hast viel weniger Stress, weil Du Dein Tier nicht erst in eine Transportbox packen und zum Tierarzt fahren musst. Du hast keine Kosten und keinen Aufwand für die Anfahrt und sparst viel Zeit.

 

Tipps für den Besuch beim Tierarzt

Nicht immer ist ein Hausbesuch möglich. Sind bildgebende Verfahren für die Erstellung einer Diagnose notwendig oder muss eine Operation erfolgen? Dann bleibt nur der Besuch in der Praxis. In diesem Fall ist es wichtig, den Tierarztbesuch gut vorzubereiten. Übe am besten schon daheim mit Deinem Tier die eigentliche Untersuchung: Setze es auf einen Tisch, streichle es und taste es spielerisch ab.

Katze Tierarzt

Belohne Deinen tierischen Freund dabei immer wieder mit Leckerlis, Lob und Streicheleinheiten. Durch das Simulieren der tierärztlichen Behandlung lernt Dein Tier schon einige Handgriffe, die später auch beim Tierarzt durchgeführt werden. Das baut Ängste gut ab und ist gerade bei scheuen und sensiblen Tieren empfehlenswert.

Bevor es dann zum Tierarzt geht, gilt Folgendes: Vereinbare einen Termin, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Sorge außerdem für eine entspannte Anreise mit Deinem Tier. Wähle eine ausreichend große Transportbox, damit sich Dein tierischer Freund nicht allzu eingeengt fühlt. Manche Tiere möchten gerne freie Sicht aus der Box, andere fühlen sich wohler, wenn die Kiste etwas abgedunkelt wird. Oft hilft es, wenn Du während der Autofahrt bei Deinem Tier auf der Rückbank sitzt und beruhigend zu ihm sprichst. Du kannst es auch mit ein paar Leckereien vom Transportstress ablenken. Beim Tierarzt angekommen, ist es ratsam, draußen zu warten. Dann bleiben Deinem Tier die fremden Gerüche der Artgenossen und anderer Tiere erspart.

Nach dem Tierarztbesuch solltest Du Deinen tierischen Freund schließlich ausgiebig belohnen: mit intensiven Streicheleinheiten, Leckereien oder einem schönen Spaziergang. Wird der Tierarztbesuch immer mit einem positiven Erlebnis beendet, behält Dein Tier ihn in guter Erinnerung. So werden weitere Besuche dann weniger problematisch.

 

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Quellen:

Findefix: Das neue Haustier: Der erste Besuch beim Tierarzt, www.findefix.com/haustier-tipps/das-neue-haustier-der-erste-besuch-beim-tierarzt (Abruf: 01.06.2022)

katze.org: Tierarzt: Hausbesuch mit Behandlung, www.katze.org/gesundheit/rund-um-den-tierarzt/tierarzt-hausbesuch-mit-behandlung (Abruf: 01.06.2022)

die Hundezeitung: Wie oft muss ein Hund zum Tierarzt? www.diehundezeitung.com/wie-oft-muss-ein-hund-zum-tierarzt/(Abruf: 01.06.2022)

 

Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

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© Artikelbilder: Karsten Winegeart, Parker Coffman / unsplash.com

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