Warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung auch für Ärzte sinnvoll ist

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Berufsunfähigkeitsversicherung Ärzte

400.000 Menschen in der Bundesrepublik scheiden jedes Jahr aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustands aus dem Berufsleben. Ärzte sind davon nicht ausgenommen. Im Gegenteil. Vom Schichtdienst über psychischen Druck bis hin zur ungewöhnlichen Dauerbelastung einzelner Körperpartien: Gerade sie sind zahlreichen Belastungen ausgesetzt, die große Risikofaktoren für eine Berufsunfähigkeit sind.

 

Wann ist ein Arzt berufsunfähig?

Grundsätzlich wird die Berufsunfähigkeit wie folgt definiert: „Eine Berufsunfähigkeit liegt zum Beispiel bei einem Arzt dann vor, wenn er infolge von Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls nicht mehr imstande ist, seinen Beruf oder eine Tätigkeit auszuüben, die er aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung ausüben kann und seiner bisherigen Lebensstellung entspricht. Des Weiteren muss die Berufsunfähigkeit‚ voraussichtlich sechs Monate ununterbrochen‘ gegeben sein und ärztlich nachgewiesen werden.“

Berufsunfähigkeitsversicherung Chirurg

Achtung: Neben dieser allgemeingültigen Erklärung gibt es für Ärzte spezielle Regelungen, die sich je nach Fachgruppe des Mediziners unterscheiden. Hierzu ein Beispiel: Ein Chirurg hat einen Unfall und kann seit dem seine Hände nicht mehr zum Operieren nutzen. Er ist nun berufsunfähig, da er seine Patienten nicht behandeln kann. Bei einem Psychiater wäre dies anders. Er arbeitet vornehmlich im Sitzen und braucht seine Hände nicht zum Operieren.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte: Worauf sollte unbedingt geachtet werden?

Eine Versicherung ist nur so gut, wie ihre Konditionen für den Versicherungsnehmer und wie ihre Klausel definiert sind. Hierzu ein paar konkrete Tipps:

  • Die Berufsunfähigkeitsversicherung muss auf den Fachbereich abgestimmt sein.
  • Durch ein frühzeitiges Abschließen der Berufsunfähigkeitsversicherung lassen sich Risikoaufschläge vermeiden und die Beitragszahlungen sind geringer.
  • Durch ein frühzeitiges Abschließen der Berufsunfähigkeitsversicherung lässt sich das Risiko umgehen, wegen Vorerkrankungen vom Versicherer abgelehnt zu werden.
  • Der Versicherungsvertrag sollte eine Infektionsschutzklausel inkludieren. Ärzte sind einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt. Durch die Infektionsschutzklausel wird garantiert, dass der Versicherungsschutz auch dann besteht, wenn nach §31 des Infektionsschutzgesetzes eine Behörde dem Arzt ein behördliches Tätigkeitsverbot ausspricht. Zieht sich dieses über mindestens sechs Monate hinweg, erhält der Mediziner die vertraglich vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente.
  • Der Vertrag sollte keine abstrakte Verweisung aufweisen. Nur so ist sichergestellt, dass der Arzt im Fall einer Berufsunfähigkeit nicht auf eine vergleichbare Berufsausübung verwiesen wird, die er theoretisch noch leisten könnte.
  • Alle zwei bis drei Jahre sollte der Arzt überprüfen, ob der fixierte Versicherungsschutz noch zu ihm passt. Wenn er beispielsweise heiratet oder selbstständig wird, erhöht sich der Absicherungsbedarf. Gleiches zählt für veränderte Lebensumstände wie den Hauskauf oder die Geburt eines Kindes.

 

Wie teuer ist die Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte?

Pauschalwerte lassen sich nicht angeben, denn der Versicherungsschutz erfolgt nach individuellen Kriterien und Faktoren wie der persönlichen gesundheitlichen Situation und dem Alter. Auch das Ausüben gefährlicher Hobbys und der Fachbereich nehmen darauf Einfluss.

Es ist ratsam, sich möglichst frühzeitig mit der Berufsunfähigkeitsversicherung auseinanderzusetzen. Am besten geschieht dies bereits im Studium, denn Medizinstudenten profitieren von besonders günstigen Tarifen.

Berufsunfähigkeitsversicherung Kosten

Kostenbeispiel für eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte:

Herr Dr. D. ist im August 1977 geboren, hat als Schlussalter 67 Jahre und übt den Beruf des Arztes mit operativer Tätigkeit aus. Daraus ergeben sich folgende Werte für den Monatsbeitrag und die Berufsunfähigkeitsrente:

Monatsbeitrag von 47 Euro für eine Berufsunfähigkeitsrente von 1.000 Euro

Monatsbeitrag von 57 Euro für eine Berufsunfähigkeitsrente von 1.200 Euro

Monatsbeitrag von 64 Euro für eine Berufsunfähigkeitsrente von 1.500 Euro

Es ist hilfreich, sich individuell zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte beraten zu lassen, um zum besten Preis den besten Schutz zu erhalten. 

 

 

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Quellen:

  • Deutsche Ärzte Finanz Beratungs- und Vermittlungs-AG: BERUFSUNFÄHIGKEIT Was Sie wissen müssen, www.aerzte-finanz.de/Services/ratgeber-berufsunfaehigkeitsversicherung/wissen-berufsunfaehigkeit (Abruf 13.06.2022)
  • transparent-beraten.de GmbH: Berufsunfähigkeits­versicherung für Ärzte Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2022), www.transparent-beraten.de/berufsunfaehigkeitsversicherung/berufsgruppen/aerzte/ (Abruf 13.06.2022)
  • BAZ Beratungsgemeinschaft für Ärzte und Zahnärzte GmbH: BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG ÄRZTE Was Mediziner wissen sollten, www.jungmediziner.de/ratgeber/berufsunfaehigkeitsversicherung-aerzte/ (Abruf 13.06.2022)

 

Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

© Artikelbild: KatarzynaBialasiewicz / canva.com
© Bilder: gorodenkoff, scyther5 / canva.com

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