Pferdesalbe – Die pflanzliche Alternative bei Muskel- und Gelenkbeschwerden

Hier könnte Ihre Werbung stehen!

Um zu bestimmen, welche Pferdesalbe die richtige für dich ist, kommt es darauf an, was du mit ihrer Verwendung erreichen möchtest. Du hast gestern im Fitnessstudio mal wieder alles gegeben und jetzt quält dich ein Muskelkater? Dann kann dir zum Beispiel eine beruhigende Salbe mit Fichte Abhilfe schaffen. Du hast dir dein Fußgelenk verstaucht oder deinen Nacken verrenkt? Dann solltest du eventuell zu einer Salbe greifen, die mit Thymian krampflösend, schmerzstillend, beruhigend und entzündungshemmend wirkt.

Die Liste der unterschiedlichen Inhaltsstoffe bei Pferdesalben ist lang. Dennoch haben die meisten Produkte die vier Grundzutaten Menthol, Rosmarin, Kampfer und Arnika gemeinsam.

Diese sorgen dafür, dass die klassische Pferdesalbe in zwei Phasen wirkt:

  • Menthol wirkt kühlend, sofort nach dem Auftragen
  • Rosmarin und Kampfer regen daraufhin die Durchblutung an und erwärmen die betroffene Körperstelle,
  • während Arnika einen schmerzstillenden und entzündungshemmenden Effekt hat.

Eine übersichtliche Auflistung, welche weiteren Inhaltsstoffe häufig verwendet werden und wie sie wirken, kannst du auf dieser Seite nachlesen. Hier findest du außerdem einen Vergleich unterschiedlicher Pferdesalben sowie weitere Informationen zum Thema.

 

Für welche Anwendungsgebiete kannst du Pferdebalsam verwenden?

Obwohl Pferdebalsam ursprünglich für Pferde entwickelt wurde, haben die Menschen seine lindernde Wirkung bei Beschwerden schon lange für sich entdeckt. Den kühlenden, zugleich wärmenden und schmerzstillenden Effekt, empfinden viele als angenehm und entspannend.

So findet er heute in vielen Fällen Anwendung:

Verletzungen und Schmerztherapie

  • Rückenschmerzen
  • Überdehnungen
  • Schulter- und Knieschmerzen
  • Zerrungen
  • Tennisarmen
  • Prellungen
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Blauen Flecken und Blutergüssen
  • Schwellungen
  • Muskelkater
  • Gelenkbeschwerden

 

Weitere Anwendungsgebiete

  • Rheuma
  • Gicht
  • Altersbeschwerden wie Arthrose
  • Geschwollenen Beinen und Füßen (z. B. an heißen Sommertagen)
  • Raue, trockene Hautstellen

 

Für wen eignet sich Pferdesalbe?

Da Pferdesalbe größtenteils aus pflanzlichen Inhaltsstoffen besteht, kannst du sie in den meisten Fällen ohne Bedenken anwenden. Zur Sicherheit solltest du jedoch die Verträglichkeit an einer kleinen Stelle testen, um Hautirritationen vorzubeugen. Besondere Vorsicht ist außerdem geboten, wenn du unter Allergien leidest oder eine empfindliche Haut hast. Eine genauere Anleitung zur Anwendung und Informationen zu eventuellen Nebenwirkungen findest du weiter unten auf der Seite.

Für Kinder sollte keine Pferdesalbe verwendet werden, da die Wirkstoffe zu hoch dosiert sind. Der Kinderarzt oder Apotheker wird dir sicherlich eine passende Alternative für dein Kind empfehlen. Während einer Schwangerschaft solltest du vorsichtshalber auf Pferdesalbe verzichten. Auch wenn die ätherischen Öle in der Salbe vor allem einen Effekt auf deren Geruch haben, kann dennoch ein Restrisiko bestehen.

Grundsätzlich gilt: Falls du dir unsicher bist, ob Pferdesalbe für deinen Anwendungsbereich geeignet ist oder du andere Bedenken zur Verträglichkeit hast, lasse dich von deinem Arzt oder Apotheker beraten.

 

Welche Vorteile hat Rosssalbe?

Ein Vorteil von Rosssalbe gegenüber anderen Produkten ist, dass ihre Zusammensetzung auf pflanzlichen Inhaltsstoffen basiert. Daher sind bei der Verwendung so gut wie keine Nebenwirkungen zu erwarten. Zudem ist sie oft preisgünstiger als andere gängige Produkte zur Behandlung von Sportverletzungen oder Gelenkbeschwerden.

Weitere Vorteile liegen darin, dass die meist gelartige Textur sehr schnell einzieht und sofort ihre Wirkung entfaltet. Da die Salbe – oder das Gel – nicht fettet, brauchst du dir keine Sorgen über mögliche Flecken auf der Kleidung zu machen.

Zudem ist Pferdesalbe bei kühler und trockener Lagerung sehr lange haltbar.

 

Was kostet Pferdesalbe und wo kannst du sie kaufen?

Die Preise liegen bei unter einem Euro bis etwa sieben Euro pro 100 ml, doch der Durchschnittspreis ist circa zwei Euro für 100 ml. Grundsätzlich sollte der Preis für dich nicht der einzige ausschlaggebende Punkt sein. Vielmehr ist es wichtig, dass du die richtige Salbe für deine Bedürfnisse auswählst.

Pferdesalbe wird auch unter Namen wie Pferdebalsam, Rosssalbe, Pferdegel, Wärmesalbe und Sportsalbe angeboten. Da es sich bei Pferdesalbe nicht um ein Medikament, sondern um eine medizinische Hauspflege handelt, ist sie nicht nur in Apotheken, sondern auch in Drogerien, Supermärkten und Reformhäusern erhältlich.

Natürlich kannst du Pferdesalbe auch online bestellen. Wir empfehlen, dabei darauf zu achten, Markenprodukte zu kaufen, die eine gesicherte Qualität gewährleisten. Neben eBay und Amazon werden diese auch über Versandapotheken vertrieben.

 

Wie wendest du Pferdebalsam richtig an?

Meist ist die Salbe ein fettfreies Gel aus der Tube oder Dose. Solltest du die Salbe sehr großflächig anwenden wollen, kannst du zur flüssigeren Form aus einem Spender greifen. Diese lässt sich etwas leichter verteilen, wobei sich die Wirkung hier nicht unterscheidet.

Trage das Gel oder den Balsam einfach großzügig und großflächig auf die betroffene Stelle auf und massiere es sanft ein. Um die Wirkungszeit zu verlängern, kannst du die betroffene Stelle mit Mullbinden verbinden. Du kannst das Gel aber im Laufe des Tages auch beliebig oft auftragen. Aufgrund der pflanzlichen Inhaltsstoffe besteht keine Gefahr der Überdosierung.

 

Gibt es Nebenwirkungen? So vermeidest du Anwendungsfehler

Nebenwirkungen sind bei der Anwendung von Pferdesalbe in der Regel nicht zu befürchten. Dennoch solltest du einige Dinge beachten, wenn du Pferdesalbe verwendest:

  1. Trage Pferdesalbe nie auf Schleimhäute auf oder lasse sie damit in Berührung kommen. Arnika führt zu Reizungen und Brennen.
  2. Wasche dir grundsätzlich nach dem Auftragen gründlich die Hände, damit du dir die Salbe nicht aus Versehen in die Augen reibst. Bei Kontakt mit den Augen spüle sie gründlich aus und suche ggf. einen Arzt auf.
  3.  Solltest du die Salbe auf den Händen anwenden, ziehe dir Baumwollhandschuhe darüber.
  4. Vermeide den Kontakt mit offenen Wunden. Auch hier werden die Schleimhäute gereizt, es brennt und es besteht die Gefahr einer Entzündung.
  5. Wenn du besonders sensible Haut hast oder Allergiker/in bist, solltest du die Salbe zunächst an einer kleinen Stelle testen, um sicherzugehen, dass deine Haut sie verträgt.
  6. Sollte deine Haut mit einem Ausschlag, Juckreiz oder starkem Brennen reagieren, beende die Anwendung sofort und lege zur Linderung ein nasses Handtuch auf die Stelle. Tritt keine Besserung ein, suche einen Arzt auf.

 

Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

Wie gut gefällt Dir dieser Artikel?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertung/en, durchschnittlich: 5,00 von 5)

Loading...

Sponsored Post: Nein
© Artikelbild: FreeImages.com / Einar Hansen

Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Über Apotheke.BLOG 20 Artikel
Apotheke.BLOG ist Dein Online-Magazin. Wir bieten dir Hilfe & Tipps sowie Wissen rund um die Themen Symptome, Krankheiten, Medikamente, Therapie, Psyche, Wohl, Sport und Ernährung an.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*