Dellwarzen (molluscum contagiosum): Extrem ansteckende Viren verursachen lästige Knötchen auf der Haut von Kindern und Erwachsenen

Dellwarzen

Die Hintergründe zu den unangenehmen Dellwarzen

Wissenschaftlich als Molluscum contagiosum bezeichnete gehören sie zu den weltweit verbreiteten Erkrankungen. Sie erreichen die Größe eines kleinen Stecknadelkopfes oder einer Erbse und übertragen sich durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch. Im Kindes- und Jugendalter treten Dellwarzen besonders häufig auf. Daneben leiden zahlreiche Erwachsene unter den grundsätzlich gutartigen Knoten auf der Haut. Zu den vorrangig Betroffenen gehören beispielsweise

  • an Neurodermitis oder Immunschwäche Erkrankte,
  • durch eine Therapie mit Kortison geschwächte Personen sowie
  • sexuell Aktive.

Mit den geeigneten Maßnahmen lassen sich die Risiken einer Ansteckung für dich und deine Kinder deutlich vermindern oder selbst behandeln.

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Wie entstehen Dellwarzen?

Als Ursache bei Kindern und Erwachsenen gelten die aus der Familie der Pockenviren stammenden Molluscum contagiosum. Die Erreger dringen in die Epidermis (oberste Hautschicht) ein. Anschließend vermehren sie sich in den Zellen und lösen knötchenartigen Veränderungen der Haut aus. In den meisten Fällen erweisen sie sich jedoch als vollkommen harmlos. Sie übertragen sich durch eine sogenannte Schmierinfektion sowie den direkten Kontakt mit anderen Menschen. Global gesehen betreffen Dellwarzen die Regionen mit niedrigen Standards bei der Hygiene und hoher Bevölkerungsdichte deutlich stärker. Dennoch gefährden sie dich und deine Familie hierzulande ebenfalls an zahlreichen Orten.

 

Typische Kennzeichen für Dellwarzen bei Kindern und Erwachsenen

Das Auftreten verursacht im Normalfall keine oder wenige Beschwerden. Als unangenehm und störend erweist sich der mitunter vorhandene Juckreiz. Vorrangig wachsen die Schwimmwarzen bei Kindern wie Erwachsenen

  • an den Händen,
  • in den Kniekehlen und den Armbeugen,
  • am Oberkörper,
  • im Gesicht oder an den Augenlidern sowie
  • im Bereich der Genitalien.

Die Zahl der auch als Mollusken bezeichneten Knötchen reicht von wenigen bis hin zu mehreren Hundert, verteilt auf den ganzen Körper. Dabei bilden sie meist unterschiedlich große Gruppen oder die unangehnehmen Warzen reihen sich in Linien aneinander. Extrem verbreiten sich Molluscum contagiosum insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit durch Tumortherapien oder AIDS-Erkrankungen geschwächtem Immunsystem. Die schwere Verlaufsform bezeichnet die Medizin als Ekzema molluscatum.

Die vergleichsweise harten, halbkugelartig vortretenden Dellwarzen enthalten eine fette, weißliche und hoch infektiöse Masse. Sie lässt sich aus der oben liegenden, zentralen Öffnung herausquetschen. Bei normalem Verlauf treten lediglich vereinzelt Schmerzen durch Druck oder Berührungen auf. Der Arzt diagnostiziert die Warzen zunächst anhand ihres typischen Erscheinungsbilds. Durch mikroskopische Untersuchungen von entnommenen Gewebeproben erkennt der Dermatologe andere Formen von Warzen und schließt bösartige Veränderungen wie Hautkrebs aus. Darüber hinaus ermöglichen immunologische Tests den Nachweis der Viren von Molluscum contagiosum über deren Antikörper.

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Was sind Dellwarzen (Molluscum contagiosum)?Bei Dellwarzen handelt es sich um eine gutartige, ansteckende Virusinfektion der Haut, die durch einen Virus aus der Familie der Pocken hervorgerufen wird. Wenn sich eine Person infi ziert hat, erscheinen kleine Auswüchse mit der gleichen Farbe der restlichen Haut, zwischen 2–5mm Durchmesser, auf einem oder mehreren Körperteilen.Dellwarzen sind verbr...

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Wo droht eine Infektion mit Dellwarzen?

Besondere Gefahr durch Warzen bei Kindern und Familien

Dellwarzen KinderKinder beziehungsweise Jugendliche stecken sich regelmäßig während der Besuche im Schwimmbad an. Die aufgeweichte Haut bietet den Erregern eine optimale Angriffsfläche. Weitere Gelegenheiten für eine Übertragung der Warzen ergeben sich beim Spielen mit Freunden oder im Kindergarten und in der Schule. Dort drohen den jeweiligen Gruppen mitunter ganze Epidemien durch Molluscum contagiosum. Besonders oft leiden junge Menschen mit trockener Haut oder einer Veranlagung für Neurodermitis. Im eigenen Haushalt beziehungsweise innerhalb der Familien steckst du dich beispielsweise durch gemeinsam benutzte Handtücher, Waschlappen oder andere Hygieneartikel an.

Speziell das Aufkratzen von juckenden Dellwarzen bei Kindern erhöht die Gefahr von Infektionen deutlich. Die Viren verbreiten sich unter den Fingernägeln unbewusst weiter an Freunde und Spielkameraden. Darüber hinaus steigt das Risiko der Ansteckung durch die kleinen Einrisse auf der Haut. Die zwischen der Übertragung und dem Ausbruch liegende Inkubationszeit variiert stark. Sie dauert von wenigen Tagen bis hin zu sechs Monaten. Dabei entwickeln sich im Durchschnitt zwischen zwei und sechs Millimeter große hautfarbene, weiße oder leicht rötliche Knötchen. Die Mollusken weisen eine glatte, mitunter glänzende Oberfläche auf. Der bei uns gebräuchliche Name Dellwarzen geht auf die in der Mitte vorhandene Delle mit einer winzigen Öffnung zurück.

 

Dellwarzen im Genitalbereich

Molluscum contagiosum

Unter Erwachsenen verbreitet sich Molluscum contagiosum vielfach durch sexuelle Kontakte, wobei junge Männer bevorzugt darunter leiden. Hier empfiehlt es sich dringend, die Warzen zu behandeln. Obwohl sie dir an anderen Stellen des Körpers kaum Probleme bereiten, erweisen sie sich in der Intimzone als ausgesprochen unangenehm. Enge Hosen oder die Unterwäsche reiben die vorhandenen Mollusken auf und erleichtern das Verbreiten der Viren. Die Warzen belasten deine sexuellen Aktivitäten erheblich und drohen den Partner beziehungsweise die Partnerin anzustecken.

 

Wann sind Dellwarzen zu behandeln und wie kann der Arzt sie entfernen?

Dellwarzen behandelnIn vielen Fällen verläuft eine Infektion mit den gutartigen Molluscum contagiosum weitgehend harmlos. Sie begrenzen ihre Ausbreitung am Körper selbst und bilden sich zumeist innerhalb von rund 18 Monaten zurück. Soweit – insbesondere bei Kindern – lediglich eine oder wenige Mollusken auftreten, ist es regelmäßig nicht erforderlich, die Dellwarzen zu entfernen. Die Haut reagiert auf den störenden Fremdkörper mit einer örtlich begrenzten Entzündung und bewirkt dadurch das Absterben. Als erstes Anzeichen dafür verfärben sich die Warzen rötlich. Innerhalb weniger Monate bis zu einem Jahr verschwinden sie bei einem harmlosen Verlauf vollständig. Du solltest jedoch unbedingt beobachten, ob die Reaktion des Körpers auf die Mollusken begrenzt bleibt und sich nicht auf die gesamte Umgebung ausbreitet. Nicht selten erfordert das ständige Risiko der Ansteckung deiner Mitmenschen, die ansteckenden Warzen zu behandeln.

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Zahlreiche Optionen für den Dermatologen, behandeln oder entfernen

Spätestens bei einer ausgedehnten Entzündung oder wunden Stellen solltest du ärztlichen Rat einholen, um die Dellwarzen zu behandeln. Der Dermatologe hilft dir bei Bedarf, über die unter den jeweiligen Umständen konkret notwendigen Schritte zu entscheiden. Zu den möglichen Maßnahmen gehört es,

  • desinfizierende Tinkturen mit Kaliumhydroxid oder von Salicylsäure-Gels auftragen,
  • Antibiotika gegen die auf den Dellwarzen beziehungsweise der Haut siedelnden Bakterien einzusetzen,
  • mithilfe eines Lasers gezielt einzelne Warzen zu entfernen,
  • die Molluscum contagiosum mit einer Pinzette auszudrücken und anschließend zu desinfizieren,
  • die Dellwarzen mit flüssigem Stickstoff zu vereisen (als Kyrotherapie bekanntes Verfahren) sowie
  • unter örtlicher Betäubung einen scharfen Löffel chirurgisch zu nutzen, um die Warzen zu entfernen (Kürettage).

 

Wie kannst du die unangenehmen Warzen selbst behandeln?

Bei allen zu Hause angewandten Therapien gilt es, den direkten Kontakt mit den ansteckenden Warzen beim Behandeln zu vermeiden. Zu den verbreitet genutzten Mitteln zählt das ursprünglich aus Australien stammende Teebaumöl. Ihm schreiben Wissenschaftler eine antiseptische und antibakterielle Wirkung zu. Durch seine speziellen Substanzen eignet sich der Extrakt mit wertvollen sekundären Pflanzenstoffen, den sogenannten Terpenen, um die Warzen zu entfernen. Durch das mehrmals tägliche Auftragen mithilfe von Wattestäbchen können sich die Mollusken auflösen.

 

Homöopathische Arzneimittel gegen Dellwarzen

Außerdem steht dir eine Reihe homöopathischer Präparate zur Verfügung, um die Dellwarzen zu entfernen. Erfahrene Hersteller führen dazu Mittel mit dem Wirkstoff Thuja. Ihn gewinnen sie aus den Zweigspitzen und Zapfen vom zu den Zypressengewächsen gehörenden Lebensbaum. Als flüssige Lösung in potenzierter Form lässt er sich mithilfe eines Kosmetikpads auf die mit Molluscum contagiosum infizierten Stellen auftragen. Alternativ kannst du auch mit den in Apotheken angebotenen Globuli die Dellwarzen behandeln.

 

Weitere Hausmittel, um Dellwarzen zu entfernen

Warzen entfernen HausmittelZu den in der Naturheilkunde verwendeten Substanzen zählen außerdem zahlreiche pflanzliche Mittel. Dazu gehört der seit der Antike bekannte Saft des Schöllkrauts. Einen Versuch wert ist es, Apfelessig, Extrakte von der Grapefruit oder Zitrone beziehungsweise Wasserstoffperoxid auf die Mollusken zu träufeln, um die Dellwarzen zu behandeln. Auch Oregano- und Nelkenöl sowie eine Paste aus Indischem Flieder (Neem) empfehlen naturheilkundliche Experten als hilfreiche Option.

 

Gezielte Vorbeugung gegen die Ausbreitung von Dellwarzen bei Kindern und Erwachsenen

Warzen bei KindernDie Prophylaxe vor und nach einer Infektion mit Molluscum contagiosum beginnt immer bei der Hygiene. Gemeinsam genutzte Bekleidung, Handtücher und Lappen kommen weder im Haushalt noch im Schwimmbad oder beim Sport in Betracht. Hilfreich beim Kampf gegen Dellwarzen erweisen sich die Unterstützung des Immunsystems und der Aufbau von Abwehrkräften durch eine bedarfsgerechte Nahrungsergänzung. Dazu gehören die gezielte Pflege der gesunden Haut und eine vitamin- sowie mineralstoffreiche Ernährung.

 

 

 

Hast du selbst Erfahrungen mit Warzen gemacht? Wenn ja, wie hast du sie behandelt?
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Quellenangaben:

https://www.apotheken-umschau.de/Haut/Dellwarzen-Ursachen-und-Risikofaktoren
https://www.allgemeinarzt-online.de/kinder/a/therapie-von-dellwarzen
https://www.lifeline.de/krankheiten/dellwarzen
https://www.praxisvita.de/dellwarzen
https://www.die-gesunde-wahrheit.de/2018/07/28/dellwarzen/

 

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